Kurzzeitiger Verwirrungszustand

Juni 29, 2006 at 10:55 (Fahrradfahrer, Mission Goldfischentliebung)

So kann man den gestrigen Tag wohl nennen.

Aber jetzt ist mir alles klar:

Ich bin nicht in den Fahrradfahrer verliebt. Wie könnte ich? Auch wenn der Goldfisch im Moment weg ist. Wäre er hier. Mein Herz würde ganz laut klopfen. Es klopft für den goldenen Fisch.

Ich bin nicht in den Fahrradfahrer verliebt. Nein. Und das hab ich ihm heute gesagt. Hey. Gute Nachricht. Ich bin nicht in dich verliebt. Wie bitte? Ohjee. Ich werde von keinem geliebt. Hey, nun aber mal langsam. Du hast gesagt, ich soll mich nicht in dich verlieben. Und ich tue es nicht. Das ist jetzt der Deal. Ja. Du tust mir gut. Das stimmt. Es tut gut, mit dir zu telefonieren. Es tut gut, mit dir abzuhängen. Aber ich bin nicht verliebt. Und übrigens. Knutschen ist erlaubt. UUUUUUPS. Hast du das grad gesagt? Werd ich grad rot? Scherzkeks.

Und es wird viel gelacht. Am Telefon. Und das tut gut. So ist das eben. Ich will darauf im Moment nicht verzichten. Es macht Spaß. Und ja. Ich gebe zu. Gefühle sind da. Aber ich bin nicht verliebt in ihn. Ich bin verliebt in die Idee, dass jemand da ist. Täglich. Und das ist er. Auf seine Weise. Er fasziniert mich manchmal. Oft. Aber er hat recht. Er ist nicht das, was ich will. Also bleibt er in meinem Leben. Und nicht vergessen: Bald kommt der Goldfisch wieder. Und da brauche ich einen Halt. Ganz egoistisch-pragmatisch. Da brauche ich den Fahrradfahrer.

Und das Knutschen. Gehört zum Missionsteil „Sehnsucht abladen“. Sehr wichtig. Und deshalb darf ich. Knutschen. Mit dem Fahrradfahrer.

Wir haben ja beide was davon. Er sagt. Was er davon hat, ist dass er mit mir knutschen kann. Bitte sehr. Danke schön. Gern geschehen.

Danke, Fahrradfahrer.

Permalink 1 Kommentar

Klare Verhältnisse

Juni 29, 2006 at 7:07 (Fahrradfahrer, Fische, Mission Goldfischentliebung)

Fahrradfahrer.

Ja, ein bißchen Realität mal wieder bitte! Das war nötig. Bevor ich mir hier noch einrede, ich würde mich doch noch in den Fahrradfahrer verlieben. Denn er hat voll und ganz recht mit dem, was er sagt: Ich bin nicht das, was du willst. Nicht das, wonach du suchst. Ja. Er hat doch recht. Wonach suche ich eigentlich? Ich konnte es nicht so ganz beantworten. Ich meine, dieser Fahrradfahrer hat mal eben gute 10 Jahre mehr auf den Speichen. Und das macht sich schließlich auch bemerkbar. Ich kann bei dem Pool an Erinnerungen und Erfahrungen nicht mithalten. Und er ist einfach abgeklärter. Während ich noch so viel erleben muss. So viele Erfahrungen machen muss.

Aber. Verdammt. Wie soll ich denn Erfahrungen machen? Beziehungserfahrungen. Wenn es einfach NIE klappt. Das ist doch nicht fair. Würde Poldi sagen. Hehe. Ich ruf auch bald mal eine Pressekonfi ein. Dann weiß es die ganze Welt. Novalee kriegt es nicht gebacken und bringt sich immer wieder in Situationen, in denen sie früher oder später zurückgewiesen wird. Sie ist doch selbst schuld.

Verlieb dich nicht in mich. Hatte er gesagt. Und ich hab gesagt. Ok! Und nun muss ich mich daran auch halten. Aber so viel Zeit verbringen. Was ruft das denn für Gefühle hervor?

Ich muss nochmal nachdenken.

Permalink Kommentar schreiben

Ein bißchen Schizophrenie

Juni 27, 2006 at 10:07 (Fahrradfahrer, Goldfisch, Mission Goldfischentliebung)

Novalee, der Schizo-Fisch?

Fischhälfte 1:

Der Goldfischliebhaber. Der ihm Mails schreibt und SMS. Und sich freut, weil er antwortet. Der über ihn redet. Und sich sorgt. Und teilhaben will. Der an ihn denkt. Und denkt: Sieht so gut aus. Ist so intelligent. Ist ein Beziehungsfisch. Eigentlich. Und nicht daran denkt: Es ist nicht das Reden und das Wollen, das einen Menschen ausmacht. Sondern das Tun. Das Handeln. Und das Handeln ist rational. Wie der Goldfischliebhaber desöfteren bemerkte. Spielt sich hinter einer Mauer ab. Hinter der berühmt-berüchtigten.

Der Goldfisch ist ein zartes Geschöpf. Um das sich der Goldfischliebhaber sorgt. Ist zerbrechlich und ängstlich. Auf der einen Seite. Ist aber ruhig und lässt sich nichts anmerken. Auf der anderen Seite. Und der Goldfischliebhaber muss sich eingestehen, dass er nie den Stellenwert im Leben des Goldfisch hatte, den er zu haben gehofft hatte. Andere Fische wissen es auch. Wissen vielleicht sogar mehr. Der Goldfisch. Er wird nie das erfüllen können, was die Träume und Wünsche des Goldfischliebhabers ausmachen. Ist nicht der Richtige.

Erkenntnis?

Fischhälfte 2:

Sitzt pärchenähnlich mit dem Fahrradfahrer auf dem Sofa. Isst einen Pott Eis. Lässt sich kraulen. Verteilt Küsschen. Und Umarmungen. Lässt sich drücken. Und sagen: Ein bißchen Nähe bitte. Ja. Gerne. Hier. Kannst du haben. Liebend gerne. Guckt ihn von der Seite an. Und denkt. Schöne schöne Augen. Fährt nach Hause. Und denkt. Schöner schöner Abend. Fängt an zu überlegen. Darf ich ihn anrufen? Es wird gefährlich. Überhaupt fällt dieses Wort von Seiten des Fahrradfahrers sehr oft dieser Tage. Gefährlich. Stimmt. Ist es auch. Sehr sogar. Aus zwei Leben. Aus zwei Unabhängigen. Wird was? Was denn? Keine Fragen. Nicht denken. Nein nein. Besser nicht. Besser weiter treiben lassen. Oh. Oh. Es wiederholt sich. Wie man es macht, macht man es falsch. Oder wie?

Novalee. Der Schizo-Fisch.

Permalink Kommentar schreiben

Abstand

Juni 25, 2006 at 11:57 (Fahrradfahrer, Goldfisch, Mission Goldfischentliebung)

Tut gut. Ja. Solange ich nicht jede Woche auf den Goldfisch treffe, fühle ich mich ein wenig besser. Ein wenig. Immer seltener denke ich an das „Wie hätte es sein können…“. Ich tue es noch. Aber nicht mehr so oft.

Aus irgendeinem Grund geht es aber nicht vorrüber. Mein Goldfisch bleibt mein Traum. Dabei denke ich immer öfter, dass vieles an seinem Charakter mir nicht gut getan haben könnte. Aber solange in meinem Kopf die Tatsache herumschwirrt, dass er unter „anderen Umständen“ anders gewesen wäre… Gute Ausrede… Goldfisch… Mein Goldfisch. Ich merke, dass ich mich innerlich von dir entferne, aber ich weiß auch: Würdest du morgen vor meiner Tür stehen, ich würde keine Sekunde zögern. Mein Herz gehört noch immer dir. Oder betrüge ich mich selbst?

Und der Fahrradfahrer? Er tut mir wirklich wirklich gut. Und ich bekomme langsam das Gefühl, ich könnte ihm wehtun, wenn ich so weiter mache. Oder er am Ende wieder mir… Auch das wäre mehr als möglich. Es tut aber einfach so gut, mit ihm was unternehmen zu können, ihn anrufen zu können. Er ist halt im Moment der „Mann in meinem Leben“ – so wie die „Männer in meinem Leben“ halt so sind. Kurze Intermezzi. Dafür kann ich in den meisten Fällen nichts. Ist ja nicht so, dass ich mir das aussuche. That’s simply the soundtrack of my life. Non è colpa mia.

Permalink 1 Kommentar

Was war das denn?

Juni 22, 2006 at 2:51 (Fahrradfahrer, Goldfisch, Mission Goldfischentliebung)

Irgendwie war das heute komisch…

Habe heute den Fahrradfahrer gesehen. Und alles war so anders. Er sah GUT aus. Hm… Auf einmal? Was ist passiert?

Und dann hab ich gehofft, dass er noch erscheint, auf der Party. Und dann war er da. Und ich hatte was getrunken. Und ich wollte ihn küssen. Die ganze Zeit. Nun ist das ja nichts Neues. Ich knutsche einfach gerne. Aber heute war das irgendwie anders. Und er war auch anders. Und hat mich so komische Sachen gefragt, …

Und auf einmal fühlt sich das so anders an.

Und das, OBWOHL ausgerechnet heute abend eine SMS vom Goldfisch kam.

Herzklopfen hatte ich trotzdem. Mein Goldfisch.

Und dann der Fahrradfahrer. Seltsam.

Fisch und Fahrrad. Wie lustig.

Permalink Kommentar schreiben

Sich in den Arm nehmen lassen

Juni 20, 2006 at 11:55 (Mission Goldfischentliebung)

Aber für was für einen Preis!

Mein Gott, können einige männliche Fische kompliziert sein!!!

Na, was hast Du wieder angestellt?

Och, ich war am Wochenende unterwegs. Samstag erklärtermaßen, um mich mit dem Alkohol zu verbünden, während ich sorgenfrei an diversen Festivitäten teilnehme.

Und was haben komplizierte Fische damit zu tun?

Na, die gab es da in Massen! Naja, kompliziert war ja nur der eine, den ich auf einmal an der Backe hatte. Er war ja ganz niedlich, bis sich herausstellte, dass mir eigentlich nichts anderes übrig blieb, als ihn mitzunehmen.

;-)

Nee, ich meine das Ernst, man hat ihn mir EXTRA zurückgelassen. Wie gütig. Naja, ich gebe ja zu, dass ich anfangs auch nichts dagegen hatte. Aber dann ging der Höllen-Marsch zu mir nach Hause los.

??

Der war entweder total nervös oder der Alkohol hat ihm nochmal alle seine Probs vor Augen geführt, ich weiß es nicht. Jedenfalls war es ziemlich anstrengend, so dass ich ihn zwischendurch tatsächlich gern irgendwo abgestellt hätte.

Hast du aber nicht?

Nee, das habe ich dann auch nicht übers Herz gebracht. Hab ihn dann ins Bett gesteckt, mich daneben gelegt und gesagt: So, wenn du mich jetzt in den Arn nehmen willst, dann mach!

Wie gütig von dir!

Ja, ich war ja nun auch nicht mehr ganz klar im Kopf…

Und dann? 

Nix. Das war's. In den Arm nehmen lassen.

Und hat es dir gut getan?

Naja. Nein. Irgendwie nicht. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Mir selbst gegenüber. Ihm gegenüber. Denn es fühlte sich einfach falsch an. Sehr falsch.

Würdest du es wieder tun?

So eine Aktion? Ja. Frag mich nicht, warum. Ist einfach so. Meine Hoffnung ist noch immer: Entweihen. Lösen.

Vielleicht helfen diese Aktionen am Ende ja doch. 

Permalink Kommentar schreiben

Und der Goldfisch…

Juni 17, 2006 at 2:29 (Goldfisch)

… ist immer in meinem Kopf. Er fehlt mir so sehr. Ich hab ihn so lieb. Kann mich nicht lösen. GoLdFiScH! Ich vermisse dich. 

Permalink Kommentar schreiben

Knutschen

Juni 17, 2006 at 2:25 (Fahrradfahrer, Mission Goldfischentliebung)

Knutschen in der Öffentlichkeit.

Das war heute das Thema zwischen mir und dem Fahrradfahrer. Er war betrunken. Ich war nüchtern. Er hatte Bock auf Knutschen. Ich auch… irgendwie. Aber ich mach das nicht mehr in der Öffentlichkeit. Nicht mehr mit jemandem, hinter dem ich nicht 100%ig stehe. In der Öffentlichkeit knutsche ich nur noch, wenn ich entweder irgendwo bin, wo die Wahrscheinlichkeit niedrig ist, dass mich jemand kennt, oder wenn ich den Mann wirklich lieb hab und sicher sein kann, dass es von ihm aus auch so ist. Und sonst nicht.

Irgendwie fand er das wohl doof. Glaub ich. Und dann fing er an von wegen: Du bist nicht mehr in mich verliebt. HAHA. Ich war es nie. Und das hab ich auch gesagt. Und HALLO? Wer hat denn gesagt: Verlieb dich nicht in mich.

Ich glaub, der war einfach nur betrunken und hatte deshalb diese lockeren Sprüche drauf.

Naja, und seine EX stand 10 Meter entfernt. Nach 12 Monaten Funkstille könnte man meinen, dass die Sache nicht so ganz aus seinem Kopf ist. Da möchte ich nicht herhalten. Als „Ätsch, ich hab auch meinen Spaß…“. Nee, das will ich nicht.

Aber ansonsten ist Knutschen wirklich toll. Und vielleicht auch würdig, ein Gegenstand der Mission Goldfischentliebung zu sein!

Permalink Kommentar schreiben

Mission Ablenkung

Juni 15, 2006 at 6:37 (Fahrradfahrer, Fische, Mission Goldfischentliebung)

ist eingeläutet.

Heute: Kochen mit dem Typen von neulich. Ich fürchte, er braucht mal ein Synonym! Hm… nennen wir ihn mal den Fahrradfahrer. Denn ich bin schon so oft mit ihm Fahrrad gefahren wie noch mit keinem Mann in meinem Leben.

Er und ich. Zwei Seelen. Zwei Herzen, die jeweils für jemand anderes schlagen. Perfekte Kombi. Keine Gefahr. Denn Verlieben ist nicht drin. Geht nicht und darf nicht. Und kommt auch mit Sicherheit nicht vor.

Mir ist jetzt alles egal. Wie damals. Nach dem Adriatypen. Ich fühle nichts. Bin stumpf. Wenn mein Herz schlägt, dann für den Goldfisch.

Die Mission verdient eine eigene Kategorie. Wird demnächst erledigt.

Los geht’s. Entweihen, was das Zeug hält! Lieder, Situationen, Zeit. Gefühle weg. Sehnsucht abladen.

Startschuss: jetzt.

Permalink Kommentar schreiben

Und ich weine…

Juni 14, 2006 at 1:44 (Goldfisch)

… schon wieder! Und immer wieder. Warum kann es nicht einfach vorbei sein?

Was ist denn heute passiert, Novalee?

Wir haben uns getroffen. Wir sind zusammen in eine Kneipe gegangen. Wir haben Bier getrunken. Dann hat er mich gefragt: Wie geht es dir denn jetzt mit der Sache?

Oh…

Ja, OH! Was für ein Gehalt. Was für eine weitere Erkenntnis in die Richtung "er hat LÄNGST mit mir abgeschlossen". Und so ist es auch. Er hat abgeschlossen. Zwischen ihm und mir. Seine Gefühle sind nicht wie meine. "Ich hab dich lieb" "Ich hab dich lieb" – und das war es auch schon. Er hat mich lieb. Aber er ist nicht verliebt. Nicht wie ich. 

Ach Novalee…

Da bist sogar du sprachlos. Er hingegen nicht: "Was machen wir denn jetzt? Was kann ich tun, damit es dir damit nicht schlecht geht?"  Nun als erstes mal das Verhalten wieder einstellen, dass zum Schutze meines Seelenheils angewandt wurde. Fälschlicherweise. Denn – und das habe ich auch so gesagt – das schützt nicht. Es verletzt. Mein Gott, so eine Scheiße!!! Natürlich liebe ich ihn auf eine Art. Und ich will – verdammt nochmal – mit ihm zusammen sein. Ich will ihn um mich haben, ihn nachts umarmen und von ihm umarmt werden. Und wenn er schon nicht GEHT. Dann will ich wenigstens nicht das Gefühl haben, ich sei ihm egal.

Sei wütend. 

Genau das schaffe ich ja nicht. Ich kann ihn nicht hassen. Ich kann es einfach nicht. Und ich will es auch nicht. Warum muss er nur bleiben. Warum muss ich von nun an 2 von 7 Tagen mit ihm konfrontiert sein? Ich will loslassen. Endlich endlich will ich loslassen. Aber es geht nicht. Er bleibt. Und ich muss damit umgehen. Aber es tut noch immer weh wie am ersten Tag nach bescheuerten, lächerlichen 4 Wochen, die er mich hat teilhaben lassen an seinem Leben. Und das noch nicht einmal. 4 WOCHEN! Was für eine Farce! Aber genau das macht es so viel schwerer. Sie lassen mich IMMER nach 3 oder 4 Wochen fallen! Immer und immer wieder. "Es liegt nicht an dir." Darauf scheiß ich. Das nehm ich Euch nicht mehr ab? Was stimmt nur nicht??? Was ist bloß los?

Ich kann wirklich nicht mehr.

Mein Gott. Es ist VORBEI. Es ist vorbei. Bitte komm doch mal da oben an, Information! Bitte schlag dich durch und zieh deine Konsequenzen! Lebe. Bitte.

Bitte!!!

Permalink Kommentar schreiben

Nächste Seite »