No regrets

Januar 28, 2007 at 5:29 (Fische)

Eigentlich lebe ich in Bezug auf Fische nach dem Motto. Aber so ganz durchziehen lässt sich das eben nicht. Vor allem, wenn man das Ausmaß der Idiotie erkennt, die einem bestimmten Fisch anhängt. Unglaublich habe ich zu ihm gesagt. Und bin gegangen. Der Regenbogenfisch. Der diesen Namen demnach nicht im geringsten verdient hat. Und dessen Kategorie ich nun gelöscht habe. Ist einer von der schlimmsten Sorte. All das, was ich an einem Fisch schätzen würde, geht ihm komplett ab. Und so kam es zu der bizarren Szene.

Ich war in der großen Stadt. Unterwegs. Auf einem Date. Einem inszenierten. Und wollte weg. Ins Abenteuer. Eventuell. Mit dem Regenbogenfisch. Kurz abgecheckt. Ob es ok ist. Wenn ich mich anschließe. Und so sah es auch aus. Ich habe mich angeschlossen. Und stand da. Wie die blöde Kuh. Das Anhängsel. Fehl am Platz. Meine Überlegung, gleich wieder das Feld zu räumen, habe ich verworfen. Zögernd. Hab ich mich einfach selbst vorgestellt. Mit dem Wissen im Hintergrund. Ich komm hier eh nicht weg. Also. Gute Mine zum bösen Spiel. Nummer 1 der Combo verabschiedete sich. Ihr hatte ich mich bisher noch nicht vorgestellt. Naja. Auf zum nächsten Ort. Und der Regenbogenfisch ward nicht mehr gesehen. Höchstens aus 45 gefühlten Körpern Entfernung. Immer in der Nähe hübscher Fischinnen. Nunja. Mir sollte es ja egal sein. Bis ich allein dort stand. Hunderte von Fischen. Und der einzige, den ich kannte. War er. Also.

[Nun käme der Teil, in dem ich ich darüber auslasse. Wie genau der Regenbogenfisch sich verhalten hat. Was er und was ich gesagt habe. Aber belassen wir es einfach dabei, dass er nicht die Größe hatte, sich von seinem Lieblingshobby Fischinnen-Aufreißen zu verabschieden, um mich nicht allein durch die Nacht zu schicken. Steht da. Und überlegt. Was er jetzt sagt. Wie er mich am sanftesten in die Nacht entlässt. Und merkt dabei nicht, wie armseelig er ist.]

Also TSCHÜß. Später ist mir Nummer 1 der Combo wieder über den Weg gelaufen. Und mein Bild – und ihr Bild – vom Regenbogenfisch hat sich konkretisiert und zu einem Gesamtbild der Dumm-wie-Brot-Heit zusammengefügt. Jetzt sind Nummer 1 der Combo und ich Kumpaninnen. Und der Regenbogenfisch verdient nur noch ein geringschätzendes Lächeln. Armseeligkeit hat letztlich ja auch etwas Ausfüllendes.

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Nur kurz, …

Januar 28, 2007 at 7:47 (Fische)

… weil ich hundemüde bin. Die Kategorie Regenbogenfisch wird gelöscht. Gleich morgen.

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Besinnung

Januar 27, 2007 at 12:23 (Fische)

Endlich mal wieder eine halbe Flasche Wein. Ganz entspannt. Entspannt. In allen Lebenslagen.

Morgen soll ich verkuppelt werden. Ich halte davon nichts. Es hat schon mehrere Male nicht geklappt. Und auch diesmal wird es an den hohen Erwartungen einer der beiden Seiten scheitern. Aber vielleicht wird es ja ein netter Abend. Und wenn nicht. Rufe ich den Regenbogenfisch an. Und … Tja.

Er ist mir egal. Er interessiert mich nicht. Ich brauche niemanden. Im Moment. Mein Leben ist bereits voll. Und da passt nichts und niemand mehr. Also kann ich das. Eine Affäre. Rein Körperliches. Und wenn ich es nicht kann. Gehe ich halt wieder. So einfach ist es doch?

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Aber…

Januar 24, 2007 at 12:05 (Wasser)

… ich fühle mich seltsam. Und im Fernsehen stirbt gerade ein Mensch.

Ich glaube ganz ehrlich, dass meine Hormone verrückt spielen. Vielleicht habe ich in diesen Tagen meinen Eisprung. Zeitlich passt es. Ich fühle mich einsam. Und ich weiß nicht, wohin mit mir. In einem Moment überkommt mich das Gefühl. Das Lebensgefühl. Und dann. Stürze ich wieder ab. Ohne wirklich ein Problem zu haben. Es ist nur. So schwer steuerbar.

Der Regenbogenfisch hat bereits ein neues Opfer gefunden. Und sagt es. Offen. Und er ist mir nicht wichtig. Aber ich schäme mich schon wieder. Für meine Hoffnung. Immer wieder Hoffnung. Und immer wieder Enttäuschung. Ich schäme mich sehr. Eis. Ich möchte zu Eis erstarren. Aber. Das möchte ich nicht. Ich will das Leben. Ja. Ich will. Es. Raus. Weg. Ruhe. Aufbrauch. Stufen. Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise. Mag lähmender Gewohnheit sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde. Uns neuen Räumen jung entgegen senden. Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. Wohlan denn, Herz. Nimm Abschied. Und. Gesunde.

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Der Goldfisch

Januar 23, 2007 at 11:51 (Goldfisch)

kümmert sich. Und ruft mich an. Kommt auf mich zu. Erzählt mir von sich.

Vielleicht haben wir es überstanden?

Oder gehen die Probleme erst richtig los?

In zwei Wochen werde ich es wissen. Ganz nah. Ganz nah. Da wird es sich zeigen.

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Anruf

Januar 22, 2007 at 12:28 (Goldfisch)

vom Goldfisch. Heute. Premiere. Sozusagen. Wollte mich nur mal kurz sprechen. Nur so.

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Kategorieverschwendung

Januar 22, 2007 at 12:27 (Fische)

ist der Regenbogenfisch. Hätte ich auch vorher wissen können. Aber naja. Nun ist es zu spät. Ist mir auch egal. Wobei. Vielleicht sollte ich doch mal ein kleines Abenteuer starten? Nach so langer Zeit OHNE. {Mann, ist das schon ewig her…}

Das muss ich mir nochmal überlegen. Ob ich ihn ausnutzen will.

Hm… Abschreiben. Ist besser. Jawoll. Abschreiben, Novalee. Nicht mehr drüber nachdenken. Wenn das Schicksal es so will. Kommt nochmal eine Situation. Bis dahin. Sind andere Dinge wichtig.

Du bist so komisch drauf. Novalee?

Ja…

Was ist denn los?

Ich fühle mich seltsam. Die Sehnsucht. Ist wieder da. Und ich weiß nicht. Wohin damit.

Jedenfalls nicht zum Regenbogenfisch. Da würdest du mit deiner jetzigen Laune nicht gut rausgehen.

Nee. Das merk ich auch grad. Der Fisch spinnt. Der ist nämlich doch so einer… Hatte es mir ja schon so ein bißchen gedacht. Aber nun ist es mir relativ klar. Ich meine, es ist mir wirklich egal. Er tut mir leid. Scheint sich über die Abfuhren zu definieren, die er bekommt, wenn er Sex braucht. Traurig. Naja.

Nun frage ich ihn mal, was er bei mir im Sinn hatte. LIVE!

Klar ging es ihm um Sex.

Werde immer irgendwie drauf reinfallen. Doof. Dass ich mir dann Gedanken mache, ob ER es wert ist, mich kennen zu lernen. Das könnte man sich ja auch sparen. ODER?

Mal sehen, was er mir nun noch auftischt.

Oh mein Gott. Was für eine Wortwahl. Ich glaube. Ich muss die Kategorie löschen. Man kann es nicht mehr schönreden. Er ist einer von der schlimmen Sorte. Aber naja. Gut das zu wissen.

Dieses Wasser. Diese Welt. Diese Fische. Dann also doch besser Karriere…

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Fremde Welt

Januar 21, 2007 at 12:46 (Fische)

Zwei Tage in einer fremden Welt. Ein Lächeln. Wiederholt. Sich. Stündlich. Um fünf vor zwölf. Gesellen sich Worte dazu. Doch. Die Zeit. Ist fast abgelaufen. Und die Erkenntnis sagt. Zu weit. Um wahr zu sein. Zu weit. Um weitere Worte folgen zu lassen. Nur ein Blick. Und ein Kuss. Und das Aufnimmerwiedersehn.

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Goldfischkrise

Januar 21, 2007 at 12:26 (Goldfisch)

Die Goldfischkrise. Vor einigen Tagen. Zeigten sich bei Novalee einige Symptome der gefürchteten Goldfischkrise. Sie zeigte Anzeichen von Nervenschwäche und nassen Wangen. Aber der Abend zeigte ihr. Dass der Goldfisch keine Stürme in ihr verursacht. Sie hat ihn gesehen. Sie ist neben ihm spaziert. Und wusste. Das sind nicht mehr die Gefühle von damals. Ihm fehlt es an Leidenschaft. Und Emotionalität der extremen Art. Sie will geliebt werden. Mit Haut und Haar. Mit Passion. Er ist nicht so.

Er ist es nicht. Er kann es nicht sein.

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These days

Januar 21, 2007 at 12:20 (Wasser)

Es gibt Erlebnisse, die sind so schnell vorbei, dass man sie kaum fassen kann. Man denkt an die letzten 48 Stunden zurück und glaubt, in einer Parallelwelt gewesen zu sein. Die eigenen Erwartungen werden Lügen gestraft. Der Horizont erweitert sich explosionsartig. Die Lebenslust steigt exponentiell und die Angst vor der starren Zukunft und Stillstand schleicht sich ein. Mein Leben ist so reich an Erfahrungen gewesen. Und diese war eine der ganz besonderen. Ich will sie nicht missen und ich möchte noch viele dieser Erfahrungen machen.

Menschen machen mir keine Angst. Ich kann sie schnell ins Herz schließen und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit schaffen. Die Glückshormone und die Wehmut, die mich heute umgeben, zeigen mir, wie groß meine Sehnsucht nach diesen Erfahrungen ist. Ich bin so bereichert. Mit interessanten Menschen. Und Sichtweisen. Und Lebensläufen.

Besonders der Blick auf mich. Von außen provoziert. Messerscharf bis ins Innerste meiner Ängste und Kräfte.

Das Gefühl, das ich heute auf dem Weg durch Deutschland in mir gespürt habe, war der Schrei nach Leben. Und ich muss ihn hören. Ich will ihn leben. Ich will leben. Ich LEBEN. Ich. Und. Das. Leben.

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