Alles wieder da.
Alle Ängste. Alle Sorgen. DIeZeitIsTNocHnichtUm.NOchkaNneResSIChAnderSÜberLEGen. Und mich wieder verlassen.
Albträume. Ich hatte Albträume heute nacht. Viele. Und es kam nichts. Ichversuche,dirjedenabendzuschreiben. Aber es kam nichts. Und ich drehe durch. Alles ist wieder da. Und ich könnte weinen.
Ich fühle mich, als sei es längst vorbei. Als hätte ich schon verloren.
Allein sein.
Ich kann es nicht.
Es macht mich müde. Und traurig. Und ich weiß nichts mit mir anzufangen. Ich war in dieser Wohnung seit Jahren nicht so lange alleine, wie ich es ab heute sein werde. Es macht mir Angst. Ich fühle mich nicht wohl. Ich vermisse alle.
Ich bin allein.
Großartig
… dass es dieses Blog gibt. Denn ich schreibe. Und dann weiß ich. Es musste raus. uNd die ErkenNtnIS ist. Ich darf keine Angst haben. Ich darf sie nicht in mich lassen. Denn ich will ihn nicht ansehen und mich fragen, ob er mich verletzen wird. Ich will genießen. Lieben.
Es gibt da eine Sache
… die macht mich sehr nervös. Sie beunruhigt mich. Ich sitze zu Hause. Und mir ist nach Weinen zumute. Also tue ich es. Dabei ist doch alles gut. Ich bin glücklich. Ich habe endlich den Mann gefunden, der mich glücklich macht. Trotzdem habe ich in den letzten Wochen mehr als einmal das rationale Sushimesser gespürt. Das finde ich nicht schlimm. Es ist normal. Ich gehe eben nicht ohne schlechte Erfahrungen in diese Beziehung. Sie haben mich aber bisher nicht sehr beeinflusst. Bis jetzt. Bis jetzt. Ich habe gerade mehrere Wochen am Stück den Kleinen um mich gehabt. Täglich. Und das hat mir Ruhe gegeben. Ein Gefühl von Kontrolle. Nicht, dass ich das Gefühl hätte, ihn kontrollieren zu müssen. Ich vertraue ihm. Aber… je mehr ich für ihn empfinde, desto schmerzlicher wird der Gedanke, das alles wieder zu verlieren.
Wieso habe ich Angst? Wieso? Es sind nur ein paar Tage. Dann ist er wieder hier. Er hat mir gesagt. Dass er mich niemals betrügen würde. Und ich glaube ihm. Und doch habe ich Angst. Es sind in meinem Leben Dinge geschehen, die ich niemals erwartet hätte. Die ich nicht für möglich gehalten hätte. Das Leben hält viele Überaschungen bereit. Auch negative. Ich kann mich eben nicht so ganz zurücklehnen und 100%ig darauf vertrauen, dass alles gut wird.
Und dann gibt es da eine Person. Ohne die ich mich jetzt gar nicht so fühlen würde. Denn sie hat Spaß daran, Eventualitäten in den Raum zu stellen. Was wäre wenn. Pass auf XY auf. Sie kennt ihre Grenzen nicht. Und lacht. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich nicht einmal drüber nachgedacht, ob es dort jemanden geben könnte, der seine Grenzen nicht kennt. Nun tue ich es. Und tue dem Kleinen damit Unrecht.
Ich habe auch gedacht, dem Adriafisch Unrecht zu tun damals. Aber er hatte es wirklich getan.
Der Kleine ist anders. Das weiß ich.
Das rationale Sushimesser. Macht sich bereit. Ich will es loswerden. Aber es bleibt. Es bleibt.