Shit happens

Dezember 30, 2007 at 11:09 (KleinerFisch, Wasser)

zum Beispiel, wenn man verlernt, alleine zu sein. ShIT. Dat hatte doch janz jut jeklappt. Und nu isses wieder eingetreten: Das Einsamkeitshypochondersyndrom. Ganz schön dumm. Wie erklärt man nun der nervigen Göre, dass sie selber Schuld ist, wenn sie sich so an den Kleinen hängt. Wenn sie jede freie Minute mit ihm verbringt, alles andere mit Freude vernachlässigt. Und so gerne das Hirn abschaltet, weil es so verdammt einfach ist. Sie schaltet alles andere einfach aus. Weil es anders nicht geht. Glaubt sie zumindest.

Und so dreht sie durch, wenn das Aquarium auf einmal leer ist. Alle vermeintlichen „Hobbies“ verschwinden. Nichts mehr da, das sie tun könnte. Nichts mehr, nach dem ihr Körper oder Geist verlangt. Und so verplempert sie die Zeit und wartet, bis sie ihn wieder in ihre Arme schließen kann… Und fristet ein abhängiges Dasein. Das ihr Angst macht.

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Schei*********************

Dezember 27, 2007 at 10:23 (MA, Wasser)

Was macht man eigentlich, wenn man sich scheiße fühlt, obwohl man kein Recht dazu hat? Was macht man da? Vielleicht weiß das WWW etwas darüber…

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Das MUSTER

Dezember 9, 2007 at 3:10 (MA)

Novalee brauchte genau zwei Tage, um zu realisieren, was mit ihr los war. Es war das Muster. Das Muster kam und ging, das war sicher. Eigentlich hatte sie gelernt, mit diesem unliebsamen Besucher umzugehen. Sie hatte gelernt, ihn zu analysieren. Sein Erscheinen vorauszusehen. Diesmal aber traf er sie unvorbereitet an. Und sie brauchte zwei Tage mit vielen Tränen.

Nun war ihr klar. Worum es dem Muster ging. Wie immer. Aus dem Konzept bringen. In den Nebel schubsen. Typisch für das Muster war, dass es kam, wenn Alltag nicht mehr Alltag war. Wenn Alltag, der sich ein paar Monate breit gemacht hatte, umschwang.  Und sein Gesicht wechselte.

Der neue Alltag heißt: MA. Abschluss. Mehrere Monate forschen. Recherchieren. Schreiben. Leiden. Unerträglich viel daran denken.

Irgendwann musste es kommen. Und so gut sie glaubte, alles im Griff zu haben, so wenig hatte sie es. Tja. Aber gelernt hatte sie ja: Wissen.Ahnen.Vorbereiten. Ist die beste Medizin. Die halbe Miete. Und dieses Wissen kam vor 3 Tagen. Zum Glück. Es kam mit einem Gespräch und einem weiteren. Es kam mit der Gewissheit, dass ihr Fisch und Blut, ihr kleines Schwesterchen, wieder Teil ihrer Welt war. Es kam mit dem Erfahrungsbericht einer Freundin, die ihr vor langer Zeit mal den Kopf gewaschen hatte. Die immer sehr souverän wirkte und gerade erst wieder eine schrecklich Phase überstanden hatte. So kann man sich täuschen. Es kam und war da und war gut.

Nun heißt es, zu wissen, was zu tun ist, wenn es eskaliert.

Ein wenig Angst bleibt.

Und bleibt.

Bleibt.

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Angst?

Dezember 6, 2007 at 12:28 (KleinerFisch, Wasser)

Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Aber ich weine seit gestern ständig. Der Auslöser war eine Freundin, die mir aus verständlichen Gründen abgesagt hat… Aber das ist nicht der Grund. Den Grund kann ich nicht finden. Ich habe irgendwas in mir. Das mich verrückt macht. Ich fühle das Glück nicht. Warum fühle ich das Glück nicht? Der Kleine hilft mir in diesem Gefühl nur, wenn er da ist. Dann ist es weg. Und ich bin froh, dass er für mich da ist. Aber kaum ist er weg. Ist es wieder da. Und ich fühle mich so schlecht. Bereits jetzt. Dabei hat die Phase doch gerade erst angefangen. Und ich habe mir vorgenommen, mich während dieser Zeit nicht unter Druck zu setzen. Und nun. Tue ich es doch.

Habe ich AnGsT? Wovor denn? Verlustangst? WArum? Es GIbt KeinEN GrUNd. Es gibt doch keinen. Aber die Welt kracht schon jetzt auf mich nieder. Ich hatte damit frühestens im Januar gerechnet. Und jetzt ist es da. Ist es da. Ist es da. Ist es da. Verdammt.

Wie werde ich es wieder los? Wie? Gute Musik? Aktivitäten?

Ich habe Angst, mit ihm darüber zu reden. Weil ich Angst habe, dass er mich dann nicht mehr will. Dabei ist das so ein Quatsch. Aber was tue ich? Was tue ich denn jetzt?

WaS?WAsWaswAS?

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