Ein Song.
Wer hätte gedacht, dass wir jemals an diesem Punkt landen. Dass wir uns ansehen und wissen, dass wir uns nicht egal sind. Dass wir einander die Hand drücken. Und doch alles so schwer ist. Wir sind nicht mehr die, die wir noch vor 3 Wochen waren. Wir wissen nicht, was wir in 3 Monaten sein werden. Nur wissen wir: Sich lieben ist nicht einfach. “Wir” scheint einfacher, als es ist. Sich lieben heißt so vieles. Und läuft nicht von allein. Schweigend gehen wir nebeneinander her. In unseren Köpfen die Stille, die uns umgab. Nichts ist schwerer, als die Mauer zu ertragen, deren Steine man selbst gesammelt hat. Unsere Lippen waren stumm. Stumm haben wir zugelassen, was uns nun quält. Die Frage ist nicht mehr, ob wir uns lieben. Sondern ob wir es können. Ob wir es wagen. Ob wir die Mauer durchbrechen wollen. Still haben wir zugesehen, wie unsere Seelen sich voneinander entfernten. Fassungslos habe ich die Augen geschlossen. Und habe mich gedreht und gewendet. In düsteren Träumen verloren. Dich habe ich nicht mehr gesehen. Nicht mehr gespürt.
Wenn ich dich heute ansehe, dann sehe ich klarer. Ich sehe meine Wünsche und Deine Worte. Unsere Reise. Und doch… Wohin führt mich diese Minute. Wohin führt sie dich?